Massberger - Schloss Vaduz
Massberger - Schloss Vaduz
Hans Massberger

Schloss Vaduz, 1956

Privat MOS
Privat MOS

Aquarell

Masse: 52.50 x 63.50 cm

Hans Massberger (8. März 1929 in Hofschallern, Kreis Altötting – 2018 in Oberhaching) war ein bayerischer Maler, der seine Kindheit und Schulzeit in Marktl am Inn verbrachte. Nach einer Lehre als Dekorationsmaler mit Gesellenprüfung (1950–1952) und einem Volontariat als Kirchenmaler in Rottalmünster absolvierte er von 1954 bis 1965 ausgedehnte Mal- und Studienreisen mit dem Maler A. E. Stegmann – nach Skandinavien, Südeuropa, Asien und Afrika. Zahlreiche Malaufenthalte in Burano bei Venedig prägten seine Bildwelt nachhaltig.

Massberger war Mitglied der Künstlergruppen „Die Burg" in Burghausen sowie des Schutzverbands Bildender Künstler und der Münchner Künstlergenossenschaft (kgl. priv. 1868). Er beteiligte sich regelmäßig an Ausstellungen im Haus der Kunst München, im Pavillon des Alten Botanischen Gartens sowie bei der Gruppe „Die Burg" in Burghausen. 1965 zeigte er eine Einzelausstellung mit 100 Arbeiten in Burghausen. Öffentliche Ankäufe erfolgten durch die Staatliche Graphische Sammlung München sowie die Städte Burghausen und München.

International war Massberger in Monte Carlo (Salon Bosio, 1956 und 1968, International Arts Guild), in Florenz und Rom sowie in Nizza vertreten. Seine Malerei ist geprägt von einer großen Leidenschaft für mediterrane Landschaften und Hafenstimmungen – Venedigs Laguneninseln, besonders Burano, lieferten ihm immer wieder Motive, die er in malerisch dichte, lichterfüllte Bildräume übersetzte. Sein Werk verbindet handwerklich souveräne Beherrschung der Ölmalerei mit einer Affinität zum südlichen Licht und zu lebhaften atmosphärischen Beobachtungen.