Das Staubkorn, 1999
Gemälde aus Oel auf Baumwolle, Unikat
Masse: 92 x 300 cm
Robert Indermaur gilt als „Urgestein der Bündner Kunst- und Kulturszene“. Seine Werke haben praktisch immer mit Menschen zu tun. Das ist kein Zufall. Denn man spürt den Theatermann im bildenden Künstler, der es liebt, Personen in verschiedenen Alltags- und Lebenssituation auf seine besondere Weise zu inszenieren. Indermaur gehörte in den 1970er Jahren zu den Gründern der ersten Kleinbühne in Graubünden, der «Klibühni» in Chur. In seinen neusten Werken ist eine stärkere Neigung zum Expressiven hin zu erkennen.
Robert Indermaur wurde in Chur/Graubünden geboren. Nach dem Abschluss am Bündner Lehrerseminar 1967 reiste er mit Freunden durch Europa, Asien und Afrika. Vor gut 30 Jahren machte er seine liebste Tätigkeit zum Beruf. Zuerst als abstrakter, dann als figurativer Maler und später auch Bildhauer zeigte er seine Werke in über hundert Einzel- und vielen Gruppenausstellungen in der Schweiz und international. Er schuf Skulpturen und Wandbilder für den öffentlichen Raum und Bühnenbilder für Theaterproduktionen. Seit 1983 lebt und arbeitet Indermaur in Almens/Grund in seinem zweiten Atelier im Nachbardorf Paspels.