Diabas-Prisma, 1988
Skulptur aus Hartgestein, grob gespritzt bis poliert, Unikat
Masse: 99 x 33 x 20 cm
Heinz Mack bedient sich unterschiedlichster Medien und Formen der Darstellung, darunter auch der Skulptur. Die Form seiner Skulpturen ist oft die Stele; diese zielt auf die visuelle Transformation durch Licht ab, sie konkretisiert den Raum und wird zu seinem energiegeladenen Mittelpunkt. „Im Idealfall kommen ein bestimmter Raum, ein bestimmtes Licht, eine bestimmte Skulptur und ein bestimmter Betrachter zusammen; dies scheint selbstverständlich, ist es aber nicht“, so Heinz Mack.
1931 im hessischen Lollar geboren, studierte Heinz Mack von 1950-1953 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Gemeinsam mit Otto Piene gründet er 1957 die international einflussreiche Gruppe ZERO. Heinz Mack ist einer der Hauptvertreter der Kinetischen Kunst und gilt als unermüdlicher Experimentator mit den Möglichkeiten des Lichts. Für sein Schaffen wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, seine Werke befinden sich in rund 100 öffentlichen Sammlungen in aller Welt, beispielsweise in der Guggenheim Collection, New York.