Malin F-Würfel Seite
Malin F-Würfel Seite
Georg Malin

F-Würfel, 1996/2000

Erdgeschoss
Erdgeschoss

Skulptur Chromnickelstahl, massiv, poliert

Masse: 34 x 34 x 34 cm
 

Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Georg Malin mit Würfeln. Aus zunächst kleinen Bronzen entwickelten sich Buchstabengebilde, die bis zu fünf Meter hoch werden. Vierecke, Würfel und Kreis zeichnen bereits frühe, naturnahe Werke Malins aus und treten in Folge immer mehr als reine geometrische Formen in Erscheinung. Das Quadrat steht für den Künstler als Symbol einer räumlich vollendeten Welt.

Georg Malin wurde 1926 in Mauren, Liechtenstein geboren. Er absolvierte ein Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in Zürich und Fribourg und ist seit 1955 als freischaffender Künstler und Wissenschaftler tätig. Prägend für seine archetypisch klare Formensprache waren gestalterische Lösungen Brancusis, Moores und Arps. Sein oft um Themen des Werdens und Vergehens kreisendes Werk umfasst Skulpturen in Stein und Stahl, bronzepolierte Köpfe, Blütenformen und Stelen ebenso, wie Zeichnungen und Aquarelle. Malins Skulpturen sind im öffentlichen Raum vielfach in Liechtenstein, der Schweiz, Österreich und Deutschland zu sehen.