Lebensbäume, 1983
Gemälde aus Aquarell
Masse: 80 x 98 x 3 cm
Lebensbäume – so gegenständlich und gleichzeitig metaphorisch wie sie selbst ist auch Georg Malins Aquarell von ihnen; hier trifft gegenständlicher Ausdruck auf abstrakte Bildschöpfung. Dabei kommen intensive Farbtöne und kraftvolle Formen zum Einsatz und vermitteln eindrücklich die poetische Aussagekraft des Künstlers.
Georg Malin wurde 1926 in Mauren, Liechtenstein geboren. Er studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in Zürich und Fribourg, seit 1955 ist er als freischaffender Künstler und Wissenschaftler tätig. Prägend für seine archetypisch klare Formensprache waren gestalterische Lösungen Brancusis, Moores und Arps. Sein oft um Themen des Werdens und Vergehens kreisendes Werk umfasst Skulpturen in Stein und Stahl ebenso, wie Zeichnungen und Aquarelle. Malins Skulpturen sind im öffentlichen Raum vielfach in Liechtenstein, der Schweiz, Österreich und Deutschland zu sehen.