Megert - Lichtkinetisches Objekt
Megert - Lichtkinetisches Objekt
Christian Megert

Lichtkinetisches Objekt, 1966

4. Obergeschoss
Epoche
4. Obergeschoss
Epoche

Wandobjekt mit Holz, Glas, Spiegel

Masse: 65 x 65 x 18 cm

Megert verwendet Spiegel, um Formen zu brechen, zu verändern und schließlich einen neuen Raum zu schaffen. Die Konstruktion eines Scheinraums durch Spiegelreflexion ist Megerts spezifische Technik, um den in seinem Manifest „EIN NEUER RAUM“ von 1961 geforderten „neuen Raum" hervorzubringen. Das Manifest war ein Aufruf, mit der „Hilfe von Kunst alles Räumliche neu zu überdenken“. Bei Megert greifen Bild und realer Raum ineinander. Dafür lotet der Künstler Spiegelungen in allen Facetten aus. Er dynamisiert das Material, indem er es zerschneidet, splittert, übermalt oder lasiert.

Christian Megert hatte einige Ausstellungen zusammen mit der Gruppe ZERO, mit der er eine Reihe von Environments und kinetischen Objekten schuf. 1973 zog er nach Düsseldorf, von 1976 bis 2002 war er dort Professor für Integration bildender Kunst und Architektur an der Kunstakademie. Er schuf u.a. zahlreiche Großplastiken aus Stein für das Musikzentrum in Amsterdam, die Stadt Maastricht, die Bundesgartenschau Düsseldorf, und für die Gemeinde Vaduz. Megert lebt und arbeitet in Düsseldorf und Bern.