Mauren - Gupfenbüchel, 1978
Gemälde aus Aquarell
Masse: 55 x 75 cm
Während seines Studienaufenthalts in Paris machte Georg Malin Bekanntschaft mit der lokalen Kunstszene und erhielt Einblick in die Malerei von Manessier, Bazaine, Singier und Bissière. Damit begann wohl auch Malins Faszination für die Arbeit mit Farbe und Wasser, dem Aquarell. Der Gupfenbüchel gehört zu einer Hügelgruppe, die Malins Geburtsort Mauren umgibt – ein Ort, der immer wieder Motiv für seine Aquarelle ist.
Georg Malin wurde 1926 in Mauren, Liechtenstein geboren. Er absolvierte ein Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in Zürich und Fribourg und ist seit 1955 als freischaffender Künstler und Wissenschaftler tätig. Prägend für seine archetypisch klare Formensprache waren gestalterische Lösungen Brancusis, Moores und Arps. Sein oft um Themen des Werdens und Vergehens kreisendes Werk umfasst Skulpturen in Stein und Stahl, bronzepolierte Köpfe, Blütenformen und Stelen ebenso, wie Zeichnungen und Aquarelle. Malins Skulpturen sind im öffentlichen Raum vielfach in Liechtenstein, der Schweiz, Österreich und Deutschland zu sehen.