Px XXV/255-63, 1963
Skulptur Acrylglas, Stahlsockel
25 x 25 x 5 cm
Uli Pohl, in München geboren, studierte an der Akademie der Bildenden Künste München bei Ernst Geitlinger. 1958 entstehen lichtplastische Skulpturen und Zeichnungen, ab 1961 sind Werke von Pohl u.a. in Ausstellungen der Gruppe „Zero“ zu sehen. Er wird Mitglied der intern. Gruppe „Nouvelle Tendance“, Paris, und ist an sämtlichen Ausstellungen der Gruppe beteiligt, u.a. „Nouvelle Tendance“ (Louvre), Paris und „The Responsive Eye“ (Museum of Modern Art), New York. 1967-71 folgen eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg, sowie Lehraufträge in Bremen und Offenbach. 1963 erhält Pohl den großen Preis der IV. Biennale San Marino 1971 und 1980 den großen Preis der 1. Triennale für Kleinplastik, Fellbach, und Bürgerpreis der 1. Triennale.
Uli Pohl sagt über seine Kunst: „Mein Produzieren ist bestimmt durch die Tendenz zur Klarheit, Kontrollierbarkeit und Ordnung, und das bezieht sich nie vordergründig auf die Transparenz des von mir verwendeten Materials, sondern vielmehr auf die Nachvollziehbarkeit der Konzeption, die jedem Werk zugrunde liegt. (...) Ich arbeite sehr bewusst auf einen Rezipienten hin, der aktiv und selbstbeteiligt schaut, denkt, frägt, sucht und forscht.“