Reduktion, 1995
Wandobjekt mit Acrylglas
Masse: 30 x 300 cm
Am Computer berechnete und somit vollständig von der Subjektivität des Künstlers unabhängige Farbmodulationen dominieren die Grafiken von Bruno Kaufmann. Mit seiner Arbeitsmethode zählt er zu den Vertretern der so genannten Konkreten Kunst. Gegenstandslosigkeit, Farbmodulationen, Struktur und Material machen die Wirkung seiner Werke aus. Das zentrale Anliegen des Künstlers liegt dabei „im Spannungsfeld von Wahrnehmung und Erkenntnis“.
Bruno Kaufmann wurde 1944 in Balzers, Liechtenstein, geboren und studierte Kunst in Zürich und Berlin. 1970 wurde er zum Meisterschüler bei Prof. Johannes Geccelli ernannt. Jahrelang war er als freier Kunstschaffender sowie als Werbe- und Industriefotograf in Berlin und Liechtenstein tätig. Seine Werke wurden in Gruppenausstellungen gezeigt, wie der Fondation Vasarely in Aix-en- Provence oder im Haus für konstruktive und konkrete Kunst in Zürich, oder aber in Einzelausstellungen wie im Kunstraum Engländerbau Vaduz. 1993 gründete er die Kunstschule Liechtenstein, deren Direktor er bis 2008 war.