The outlines of seven river rocks, 1999
Gemälde mit Büttenpapier
Masse: 125 x 19.50 x 3.50 cm
In der zeitgenössischen Kunst nimmt Hamish Fulton eine solitäre Position ein. Der sich selbst als „Walking Artist“ bezeichnende Künstler begibt sich immer wieder auf tagelange Wanderungen durch die Natur – die körperlichen und emotionalen Erfahrungen, die er dabei macht, verwandelt er in Kunstwerke. Wobei es ihm nicht darum geht, die Natur zu repräsentieren: „Natur ist Natur, und meine Kunst ist meine Kunst“, so lautet Fultons Credo, und weiters: „Meine Kunst ist ein passiver Protest gegen urbane Gesellschaften, die Menschen der Natur entfremden.“
Hamish Fulton wurde 1946 in London, England geboren und studierte ebenda von 1966 bis 1968 Bildhauerei am Central Saints Martins College of Art und Design, sowie von 1968 bis 1969 am Royal College of Art. Mit seiner konzeptionellen „Land Art“ sieht sich Fulton selbst in der britischen Tradition der Landschaftsmalerei, aber mit neuen Mitteln und Ausdrucksformen. Fulton war mehrfacher Teilnehmer an der Documenta in Kassel, seine Werke werden international in Galerien und Museen gezeigt, wie in der Tate Gallery of Modern Art in London, dem Museum of Contemporary Photography in Chicago oder dem MUMOK in Wien.