Champs d'Energie, 1963
Gemälde mit Spachtelmasse und Dispersionsfarbe auf Hartfaserplatte
Masse: 41 x 64 x 3 cm
In Kärnten geboren, wählte Hans Bischoffshausen Paris zu seinem wichtigsten Lebensort. Mit dem italienischen Maler Lucio Fontana verband ihn eine lebenslange Freundschaft. Er schließt sich der Gruppe wichtiger österreichischer Künstler an, wie Wolfgang Hollegha, Oswald Oberhuber, Markus Prachensky, Max Weiler und Arnulf Rainer, die wie er die Auseinandersetzung mit der abstrakt expressiven und informellen französischen Kunst suchen.
Die Eigenschaften und Strukturen von Materialien stehen im Mittelpunkt von Bischoffshausens Interesse. Mit minimalistischer Materialwahl und mit meist einfarbigen, oft weißen Flächen trieb er „die Askese des Weiß bis zum Ende“ – bis sich die Trennung von Bild und Raum auflöste.
Bei Hans Bischoffshausen bildeten Leben und Werk eine unverzichtbare Einheit. Er lebte sein künstlerisches Programm mit allen Konsequenzen und zählte zu den unbequemsten und faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten Österreichs.