Sonnier - Chêne liège
Sonnier - Chêne liège
Keith Sonnier

Chêne liège, 1999

4. Obergeschoss
Epoche
4. Obergeschoss
Epoche

Lichtinstallation als Blattserie, Neon, Transformator

Masse: 85 x 23 x 45 cm

In Mamou, Louisiana geboren, studierte Sonnier zunächst Kunst und Anthropologie an der University of Southwestern Louisiana und an der Rutgers University in New Brunswick. Seit den späten 1960er Jahren bezieht er Neonröhren, aber auch Fiberglas, Blei, Fett, Latex, Draht und Aluminium, in sein Werk ein. Er erweiterte damit, wie Dan Flavin, James Turrell und Richard Serra den herkömmlichen Skulpturenbegriff, setzte sich aber später von der radikalen Formensprache der Minimalisten ab. Keith Sonnier lebte und arbeitete zuletzt in New York.

1999 verwandelte Sonnier während der Retrospektive „Environmental Works 1968−1999“ mit einer farbigen Fassadeninstallation das Kunsthaus in Bregenz in ein weithin sichtbares Kunstobjekt. Eines seiner spektakulärsten Werke in Europa ist das 1,2 Kilometer lange Neonkunstwerk Lichtweg im Terminal 1 des Flughafen München. Zahlreiche Ausstellungen seiner Werke wurden in namhaften Museen und Präsentationen gezeigt, darunter auf der Documenta 5 und 7 in Kassel, der Biennale Venedig, der Neuen Nationalgalerie, Berlin, im Museum of Modern Art, New York, im Whitney Museum of American Art, New York und der National Gallery, Washington.