Piene - Honey Moon 507
Piene - Honey Moon 507
Otto Piene

Honey Moon, 2000

4. Obergeschoss
Epoche
4. Obergeschoss
Epoche

Gemälde aus Oel, Feuer und Russ auf Leinwand

Masse: 67.80 x 96 cm

Kunst und Natur werden bei Grundsatzdiskussionen oft als Kontrahenten angeführt. Nicht so bei Otto Piene: er macht die Natur zum Ko-Autor seiner künstlerischen Werke. Piene lässt sich auf eine Zusammenarbeit mit den Elementen ein, gestaltet aus Feuer und Russ nicht nur analoge, erdverbundene Werke, sondern suggeriert darüber hinaus auch kosmische Naturvorgänge. Diese Entwicklung geht mit der erklärten Absicht einer „Reharmonisierung des Verhältnisses zwischen Mensch und Natur“ konform, so Piene 1958 in der von ihm mitherausgegebenen ZERO-Zeitschrift.

Otto Piene wurde 1928 im westfälischen Laasphe geboren und studierte in München sowie Düsseldorf Kunst und Philosophie. In den 60er Jahren wirkte er als Mitbegründer der internationalen ZERO-Bewegung entscheidend an der Ausweitung von klassischen Kunstformen mit. Seine offene Kunstvorstellung macht seine Werke nach wie vor für den aktuellen Diskurs relevant.