Light Lines, 2014
Lichtinstallation aus Aluminium, Plexiglas, Led-Steuerung
Masse: 6 Stk. je 200 x 2.50 x 2.50 cm
Die 1965 in Bregenz, AT, geborene Künstlerin Miriam Prantl begann ihre kreative Karriere bereits 1983, als sie als Halbsolistin am Staatstheater Karlsruhe Aufführungen hatte. Mit dem 1987 erfolgten Umzug von New York nach London begann Prantl ihre künstlerische Karriere und fertigte erste Zeichnungen und Malerei an. 1993-1995 promovierte Miriam Prantl in der Malerei-Meisterklasse von Prof. Paul Huxley am Royal Collage of Art, London.
Bereits zu dieser Zeit erhielt Miriam Prantl ihre ersten Auszeichnungen und partizipierte als Dozentin an Vorlesungen und Lehrgängen am Kent Institute of Art, East London University, University of Plymouth. Neben weiteren Auszeichnungen folgte 2022 eine Assistenzprofessur an der Concordia University, Fine Art Departement, Montreal, Kanada welche vom Land Vorarlberg im
Neben Bildern fokussiert sich Prantl zunehmend auf Lichtinstallationen und kreiert durch diese sog. artificial environments. Diese Arbeiten vermögen es, Raum, Farbe, Licht und Zeit ineinander verschmelzen zulassen, wodurch ein Moment der Wahrnehmung generiert wird. Dieser Moment wird primär dadurch bestimmt, dass der ästhetische Raum mit dem profanen Raum verschmilzt und so der/die Betrachter: in Teil dieses immateriellen "Energiefeldes" wird. Die zum Teil audiovisuellen und raumgreifenden Lichtinstallationen ermöglichen es zudem, dass die Betrachter: innen aus sich heraus treten und die Schichten ihres Gewahrseins neuformieren.
Provenienz:
2011 Museum Moderne Kunst, Klagenfurt, Kärnten, AT
2012 Galerie am Lindenplatz in Vaduz, Liechtenstein (September, Oktober)