ohne Titel, 2017
Gemälde aus Oel auf Leinwand, gerahmt mit Atelierleiste, Unikat
Masse: 273 x 223 x 7 cm
Wolfgang Hollegha gilt als einer der bedeutendsten abstrakten Maler Österreichs. Von 1947 bis 1954 studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Josef Dobrowsky und Herbert Boeckl. Im Jahre 1956 gründete er mit Josef Mikl, Markus Prachensky und Arnulf Rainer die „Malergruppe St. Stephan“. 1964 beteiligte er sich an der Documenta 3 in Kassel. Seit 1962 lebt und arbeitet er in der Steiermark, wo er ein 15 Meter hohes Atelier aus Holz nach seinen Plänen bauen ließ. Von 1972 bis 1997 war er Professor und Leiter einer Meisterklasse an der Akademie der bildenden Künste in Wien.
Der Reiz seiner Werke wurde von einem seiner wichtigsten Förderer, Monsignore Otto Mauer, als „mozarteisch“ bezeichnet, „das heißt: erhaben, ohne pontifikal zu sein“. Seine Werke finden sich in vielen Privatsammlungen und in Museen in aller Welt, wie Albertina, Wien, Museum für Moderne Kunst Stiftung Ludwig, Wien, Museum of Art, Portland, Oregon, Carnegie Museum of Art, Pittsburgh. „Solange ich die Dinge betrachte, sind sie lebendig ... Ich male nicht geometrisch, weil man die Dinge nicht geometrisch sieht. Ich bin immer von der Natur ausgegangen, von dem, was ich sehe ...“, sagt Wolfgang Hollegha über seine Bildwelt.