Prochromatique No. 226, 1991
Wandobjekt mit Metallstäbe und Acryl auf Leinwand auf Holz
Masse: 80 x 140 cm
Pérez-Flores, 1936 in Venezuela geboren, zeigt optisch-kinetische Kunstwerke, die in der latein- amerikanischen konstruktiven Bewegung ihren Ursprung haben. Diese Kunstrichtung baut auf der Form- und Farbenlehre von Meistern des Bauhauses wie Iten und Albers auf, sowie auf die dreidimensionalen Experimente von Moholy-Nagy und das abstrakte Bildalphabet von Herbin.
Pérez-Flores Arbeiten werden von der Vertikalen beherrscht und sie provozieren im Betrachter, der sich vor ihnen bewegt, physische und psychische Anspannung – visuell und emotional.
Für den Künstler ist Farbe ein Ausdrucksmittel seiner Kreativität. Die streng geometrischen Bildtafeln versieht er mit dünnen Stahlstäben, die real in den Raum greifen. Sein bildhauerisches Können zeigt sich in den konstruktiven Bildkompositionen, die oft winzige Motoren enthalten, welche die Farbrohre in seinen Arbeiten bewegen. Pérez-Flores lebt und arbeitet seit 1970 in Paris.