Relief Finestra, 2002
Skulptur Bananenblätter, gebleicht, geschichtet und wachsimprägniert
Masse: 157 x 93 x 30 cm
Die gebürtige Engadinerin gibt dem Rohstoff Wachs mit ihrer zarten, klar strukturierten Kunst eine neue Interpretation. Ihre Inspiration findet sie vor allem in der Natur, im Gebirge, in Schichten, Reliefs und Strukturen. Wachs erlaubt es, in der dritten Dimension zu arbeiten – es eröffnen sich Welten von geometrischen Körpern. Feingegliederte Strukturen entstehen aus dem natürlichen Gegensatz von Chaos und Ordnung und werden zu eigenständigen Werken. In der Konzentration auf das Wesentliche entsteht die klare und in sich ruhende Wirkung der Objekte von Ernestina Abbühl. Die verschwiegene, dichte und zugleich sensible Konzentration ihrer Arbeiten weisen uns den Weg zu ebensolcher Stille, Konzentration und Feinfühligkeit, wie sie den Werken selbst innewohnen.
Ernestina Abbühl stellt seit vielen Jahren in Einzel- und Gruppenausstellungen vorwiegend in Galerien in der Schweiz, in Liechtenstein und in Österreich aus – darunter in Zürich, St. Moritz, Chur, Mauren, Vaduz oder Feldkirch