Nitsch - Schüttbild
Nitsch - Schüttbild
Hermann Nitsch

Schüttbild, 2017

3. Obergeschoss
Epoche
3. Obergeschoss
Epoche

Wandobjekt aus Acryl und Blut auf Jute/Leinwand

Masse: 150 x 200 cm

Herman Nitschs erste Schüttbilder entstanden 1960, zwei Jahre vor dem Beginn des Wiener Aktionismus. Zusammen mit Otto Mühl und Adolf Frohner realisierte er in Wien die Aktion „Die Blutorgel“, zu der auch ein gemeinsames Manifest veröffentlicht wurde. In Folge entwickelte er die Hauptgedanken für sein Orgien-Mysterien-Theater. Unter Einbeziehung aller Kunstformen (Malerei, Architektur, Musik, Opferritual, Messliturgie, etc.) sollen seine Aktionen und Bilder bei den Zuschauern zunächst Ekel und Abscheu, dann eine Katharsis bewirken.

Am 24. Mai 2007 wurde das „Hermann Nitsch Museum“ in Mistelbach, Niederösterreich, eröffnet und am 13. September 2008 eröffnete Nitschs langjähriger Galerist Peppe Morra in Neapel das „Museo Archivio Laboratorio per le Arti Contemporanee Hermann Nitsch“, ein ausschließlich Nitschs Werk gewidmetes Museum. 2005 erhielt Nitsch den Großen Österreichischen Staatspreis für Bildende Kunst.

Hermann Nitsch lebet zuletzt im österreichischen Weinviertel in seinem Schloss Prinzendorf.