Senatus Consultum XXXIV
Senatus Consultum XXXIV
Markus Prachensky

Senatus Consultum XXXIV, 2005

2. Obergeschoss
Epoche
2. Obergeschoss
Epoche

Gemälde aus Acryl auf Leinwand

Masse: 170 x 150 x 4 cm

Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer beschreibt in seiner Trauerrede für Markus Prachensky im Juli 2011 die Bedeutung seines Schaffens: „Seine Unbeirrbarkeit und seine Aufnahmefähigkeit für Neues haben wesentlich dazu beigetragen, dass die österreichische Kunstszene nach den Verwerfungen der Nazi-Diktatur wieder in das europäische und internationale Kunstschaffen zurückgefunden hat. Wenn man einen künstlerischen Ausdruck sucht, in dem das Streben zu einem weltoffenen, lebendigen und selbstbewussten Verständnis der Gegenwart voll zur Geltung kommt, findet man diesen in den klaren, raumgreifenden Bildern und den starken Farben von Markus Prachensky.“

Markus Prachensky wird in Innsbruck geboren und studiert später in Wien an der Akademie der bildenden Künste Architektur und Malerei. Dort bildet sich ein Freundeskreis um Hollegha, Mikl, Rainer, Herbert Boeckl, Fritz Wotruba, Otto Mauer und Friedrich Heer. 1955 stellt Prachensky zum ersten Mal in der kurz zuvor eröffneten Galerie St. Stephan aus, die von Otto Mauer geleitet wird. Es folgt die erste große Ausstellung in der Wiener Secession, deren Mitglied Prachensky wird. In den nächsten Jahrzehnten reist, lebt und arbeitet Prachensky u.a. in Paris, Berlin, Stuttgart, New York, sowie oft in Sizilien. 1983 wird er Professor der Meisterschule für Malerei an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Die Galerie Ulysses in Wien begleitet sein Schaffen über mehr als 40 Jahre, seine Werke sind in vielen Sammlungen und Museen, wie der Albertina, prominent vertreten.