Vier Jahreszeiten, 1981
Gemälde aus Tempera, Unikat
Masse: 61 x 81 cm
„In der Spannbreite von Abstraktion und Verstofflichung“ bewegt sich die Künstlerin Evi Kliemand mit ihrer Malerei. Angesiedelt zwischen Abstraktem Expressionismus und Informeller Kunst liegt ihren Werken stets ein persönliches Erlebnis zugrunde. Thema ihrer künstlerischen Auseinandersetzung sind dabei oft Landschaften und Lebenswelten, die bei Kliemand zu abstrakten, farbigen und völlig frei komponierten Bildräumen werden.
Evi Kliemand wurde 1946 in Grabs, Schweiz, geboren und wuchs in Vaduz, Liechtenstein, auf. Nach der Ecole de Commerce Genf besuchte sie die Mamaroneck Highschool New York, wo mit einem Schwerpunkt in Literatur und Kunst ihr eigene künstlerische Entwicklung begann. Ab den 1960er Jahren arbeitete Kliemand mit figurativer Grafik, ab 1972 widmet sie sich auch der Malerei und später Collagen. Ihre Werke waren in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen zu sehen. 1986 erhielt sie den Anerkennungspreis des Kulturbeirates der Fürstlichen Regierung Liechtensteins, 2004 den Konstanzer Kunstpreis. Kliemand ist auch als Schriftstellern und Publizistin tätig.