Dadamaino - Volume Amoduli Sfasati 135
Dadamaino - Volume Amoduli Sfasati 135
Eduarda Emilia Maino (Dadamaino)

Volume A Moduli Sfasati, 1960

4. Obergeschoss
Epoche
4. Obergeschoss
Epoche

Wandobjekt auf Die-cut transparenter Plastikleinwand

Masse: 50 x 50 cm

Nach ihrer Begegnung mit Piero Manzoni, der ein lebenslanger Freund wurde, wandte sich die Künstlerin 1958 der Mailänder Avant-Garde zu und schuf ihre erste Werk-Serie, die Volumi – durchlöcherte Leinwände, die Fontana’s Buchi ähnlich sind. Dadamaino zählte auch Lucio Fontana und Yves Klein zu ihren Vorbildern. Fasziniert von Bewegung, schuf sie vor 1970 eine Serie optisch- dynamischer Objekte. Später änderte sie die Ausrichtung ihrer Arbeit und verwendete erfundene Zeichen und Buchstaben-ähnliche Symbole. Es entstanden die Serie L’Alfabeto della mente und der Zyklus I fatti della vita, der in einer Solo-Austellung auf der Biennale in Venedig erstmals gezeigt wurde.

Dadamaino schloß ein Medizinstudium ab, bevor sie sich Ende der 1950er Jahre der Kunst zuwendete. Sie folgte Lucio Fontana und der Spatialismus Bewegung, 1959 wurde sie Mitglied der Gruppe Azimuth (gegründet von Bonalumi, Castellani und Manzoni), die Verbindungen mit den Gruppen Zero in Deutschland, Nul in den Niederlanden, und Motus in Frankreich unterhielt. 1961, anlässlich einer Ausstellung in Holland, wurde ihr Name falsch als ein Wort geschrieben, Dadamaino. Ab 1963-64 nahm sie diesen als Künstlernamen an. Dadamaino’s Werk ist in Sammlungen wie der Tate, London oder der Solomon R. Guggenheim Foundation, Venedig zu sehen. 1980 und 1990 wurden ihr Solo-Ausstellungen auf der Biennale in Venedig gewidmet.